Talk:General Assembly 2017

From Swiss PostgreSQL Users Group
Jump to: navigation, search

Protokoll der ordentlichen Generalversammlung 2017 der Swiss PostgreSQL User Group

Die Versammlung fand gemäss Art. 12 der Statuten am 6. April 2016 im Punto d'Incontro in Zürich statt.

Teilnehmer

in alphabetischer Reihenfolge:

  • Reto Buchli
  • Tobias Bussmann
  • Charles Clavadetscher
  • Stefan Keller (bis ca. 21 Uhr)
  • Robert Meyer
  • Markus Wanner

1. Eröffnung

Der Präsident Markus Wanner eröffnet um 20:15 die GV. Es sind 6 Mitglieder anwesend, die Versammlung ist damit Beschlussfähig. Ergänzend zur Agenda brachte Charles das Thema "Austragungsort Swiss PgDay" unter Varia ein.

2. Wahl des Stimmenzählers

Tobias bietet sich als Stimmenzähler an und Markus übernimmt die Protokollführung.

3. Bericht zu den Aktivitäten 2016

Da die Teilnehmer persönlich an den meisten Anlässen dabei waren, hält Markus den Bericht knapp und ruft folgende Events in Erinnerung:

  • Feb 2016: Präsentation von Charles zu Fuzzy Matching mit Postgres
  • Apr 2016: die letzte GV, erstmals virtuell im IRC
  • Jun 2016: als Höhepunkt des Vereinsjahres der Swiss PgDay
  • Jul 2016: Bericht von Markus' Besuch der PgCon
  • Sep 2016: Präsentation von Karsten bei Condair zu Datawarehouse und Open Source
  • Jan 2017: Präsentation von Charles zu PostgreSQL und Media Wiki

4. Varia

Um Stefan Keller die Teilnahme an der Diskussion zum PgDay zu ermöglichen, schlägt Markus vor, das Thema vorzuziehen. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen.

Charles führt aus, weshalb er das Thema aufgegriffen hat: in Stockholm wie auch in Paris wurde er mehrfach gefragt, wo denn Rapperswil sei und warum wir das Event nicht in einer bekannten Stadt durchführen würden. Er wirft die Frage auf, ob wir in Zürich nicht mehr Teilnehmer für die Konferenz gewinnen könnten. Er zieht aber auch in Betracht, denselben Effekt mit anderer Kommunikation zu lösen und von einem Swiss PgDay in oder bei Zürich zu sprechen. Weitere Faktoren wie die mögliche Kooperation mit PgEU spielen laut Charles auch eine Rolle.

Bezüglich Teilnehmern am Swiss PgDay erklärt Stefan, dass wir keine vollständige Teilnehmerliste der ersten Swiss Postgres Conference haben.

Tobias berichtet von Erfahrungen der Xojo Community, die ihren Event von Koblenz nach Berlin verlegt hatte und die Teilnehmerzahl von 50-80 gleich auf 130 steigern konnte.

Dies wirft die Frage der Ausrichtung der Tagung und des Zielpublikums auf. Charles wirft ein, dass die grosse Mehrheit der Teilnehmer an schweizer Postgres Konferenzen bisher deutschsprachig waren und stellt die Idee der Kooperation mit Deutschland und Österreich zur Diskussion; in Anlehnung an den Nordic vielleicht als Alpine PgDay.

Stefan fragt in die Runde, ob wir überhaupt bis 250 Teilnehmer wachsen oder ein internationales Publikum haben wollen. Er berichtet von Erfahrungen mit der Schwierigkeit, eine gesammtschweizerische Konferenz durchzuführen und bekundet Interesse an der Idee DACH. Er wendet allerdings auch ein, dass die Schweiz für Deutsche oft einfach als zu teuer wahrgenommen wird.

Mit Stefans Vorschlag, die Konferenz auf 2 Tage aufzuteilen, wird auch die Dauer und Ausrichtung (business vs technisch) der Tagung besprochen. Charles berichtet, dass die Konferenzen in Paris und Stockholm nur einen Track und Tag gross waren und vermutet, dass zwei Tage und zwei Tracks für die Schweiz momentan zu ambitioniert wären. Markus wendet ein, dass der PgDay Italy über 100 Teilnehmer anzieht, was die Frage aufwirft, wie wir Interessenten erreichen können.

Markus spricht sich für den Standort Zürich und eine stärkere internationale Ausrichtung aus.

Charles fasst zusammen, dass drei wichtige Punkte die Standortwahl für den Swiss PgDay beeinflussen:

  • inhaltliche Ausrichtung (business vs technisch)
  • sprachliche Ausrichtung (deutsch oder englisch)
  • Kooperationen mit anderen Regionen oder Vereinen

Mit dieser Zusammenfassung beschliesst Markus diesen Punkt. Stefan Keller verabschiedet sich, eine kurze Pause folgt.

5. Abnahme des Protokolls der letzten GV

Das Protokoll der GV vom 28. April 2016 von Tobias wird einstimmig angenommen.

6. Präsentation der Jahresrechnung 2016

Charles fasst zusammen, dass der Verein gut geschäftet hat und ein kleiner Gewinn hauptsächlich vom PgDay erwirtschaftet wurde. Die Zahl der Mitglieder bleib dieses Jahr stabil bei 15, wobei die Zahlungsmoral gesunken ist und schon zweite Mahnungen verschickt werden mussten. Noch musste deshalb aber kein Mitglied ausgeschlossen werden. Die Rechnung wurde durch die Übernahme des PgDay deutlich komplexer.

7. Präsentation des Revisorenberichtes 2016

Der Revisorenbericht wurde allen Mitgliedern im Vorfeld zugestellt. Es gab keine Fragen zum Bericht.

8. Genehmigung der Jahresrechnung 2016

Die Jahresrechnung 2016 wird einstimmig angenommen.

9. Präsentation des Budgets 2017

Auch das Budget 2017 wurde rechtzeitig zugestellt, Charles weist darauf hin, dass sehr vorsichtig budgetiert wurde, weshalb das Budget einen kleinen Verlust ausweist. So wurde zum Beispiel ohne Sponsoren gerechnet, während inzwischen bereits drei Sponsoren zugesagt haben. Charles erläutert auch die vier Tarifkategorien.

Markus regt an, künftige Budgets nicht ganz so pesimistisch, sondern realistischer anzusetzen. Tobias pflichtet dem vor allem bei der Einschätzung bzgl. den Einnahmen von Sponsoren bei.

10. Genehmigung des Budgets 2017

Das Budget 2017 wird einstimmig angenommen.

11. Entlastung des Vorstandes

Der Vorstand wird mit einer Stimme bei vier Enthaltungen (die Vorstandsmitglieder) für das Jahr 2016 entlastet.

12. Wahl des Vorstandes und des Präsidenten

Der bestehende Vorstand inklusive Präsidenten stellt sich für die Wiederwahl zur Verfügung. Der Präsident wird durch die GV mit 4 Stimmen bei einer Enhaltung im Amt bestätigt. Für die restlichen Vorstandskandidaten erfolgt die Wiederwahl einstimmig.

13. Wahl des Rechnungsrevisors

Robert fragte, ob er weiterhin als Revisor amtieren darf, oder ob dieses Amt auf 2 Jahre beschränkt sei. Charles erklärte, dass unsere Statuten keine Beschränkung vorsehen. Darauf hin wurde Robert einstimmig für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt.

14. Kooperation mit PgEU für den PgDay

Charles führt aus, dass der Aufwand für die Organisation des PgDay trotz Tools und Automatisierung beträchtlich ist und zu einem grossen Teil durch ihn erledigt wird. Der Verein PgEU organisiert bereits den Nordic PgDay wie auch jenen in Paris und bietet Tools für den Call for Speakers, die Anmeldung wie auch ein Feedback-System, alles in postgresql.org eingebunden. Charles sieht in der Zusammenarbeit mit PgEU eine mögliche Entlastung, ist aber auch offen für andere Möglichkeiten der Entlastung.

Bei der Übernahme des Swiss PgDay durch den Verein PgEU müsste die SwissPUG oder einzelne Mitglieder als lokales Organisationskommitee weiterhin einen Teil der Organisation übernehmen, könnte aber auf Resourcen und Tools von PgEU zurückgreifen. Laut Charles wäre eine Voraussetzung auch ein Budget für die Konferenz.

Charles fragte zuerst beim Beobachter, dann direkt beim SECO bezüglich der Währung und Abrechnung von Teilnehmerbeträgen nach. Auf die Antwort wurde in der Einladung verlinkt. Die Beiträge müssten laut SECO also in Euro angegeben werden, zusammen mit einem Richtpreis in CHF. Charles gibt zu Bedenken, dass dies die Nutzer evtl. irritieren könnte.

Markus spricht die Möglichkeit an, nur die Tools von PgEU zu nutzen, allenfalls mit anderen Zahlungsmöglichkeiten (EUR vs CHF). Für einen so kleinen Verein wie die SwissPUG lohnt sich laut Charles aber ein Zahlungsanbieter wie Adyen nicht.

Tobias wirft die Frage auf, ob die PgDay Teilnehmer denn einen postgresql.org Accout haben. Charles führt aus, dass er unter den Interessenten in neugierig und konkret interessiert unterteilt. Letztere wären eher bereit, sich einen Account zu erstellen. Für erstere wäre ein Account möglicherweise eine Hürde. Abschliessend meint Charles, dass bezüglich PgDay noch viele offene Fragen bestünden. Die Ideensammlung wäre super, jetzt seien aber konkrete Abklärungen nötig.

Zum Thema der Übernahme durch PgEU gibt Tobias zu bedenken, dass wir nicht nur das Risiko, sondern auch den Erfolg abtreten würden. Er sieht einen Event wie den PgDay als Möglichkeit zum Wachstum für den Verein.

15. Aktivitäten 2017

Einige konkrete Vorschläge und Ideen für Vorträge wurden besprochen, Charles schlägt vor diese im Wiki zu sammeln. Er meint, die technischen Events würden gut laufen, wünscht sich aber auch soziale Events, wie z.B. zusammen grillieren; wenig technisch orientiert, möglicherweise offen für Partner und Kinder.

Tobias fragt nach Erfahrungen der LUGS. Robert erzählt, dass die LUGS wesentlich weniger technisch oriertiert sei als die SwissPUG und die Geselligkeit im Vordergrund stünde. Die Mitglieder kennen sich dort teils bereits seit 30 Jahren und es findet alle 2 Wochen ein Event statt.

Tobias schlägt als Kompromiss ein Treffen ohne Vortrag und Programm vor, oder allenfalls ein Brainstorming zum PgDay.

16. Schluss

Etwa um 22 Uhr endete die Versammlung und wir geniessen den geselligen Teil in der Pizzeria Santa Lucia.